Zugsübung 12.04.2019

Am Freitag fand eine Zugsübung im Waldbad Wolfern statt.

Übungsannahme war das Alarmierungsstichwort “Brandverdacht, im Waldbad Wolfern“. Am Übungsort eingetroffen, stellte Einsatzleiter HBM Thomas Kerbl fest, dass eine Rauchentwicklung im Bereich des Technikraumes und der Umkleidekabinen erkennbar ist. Weiteres wurde ihm mitgeteilt, dass sich noch zwei Personen am Gelände befinden.

Der bereits bei der Anfahrt ausgerüstete Atemschutztrupp startete unverzüglich mit der Personensuche. Nachdem eine der beiden vermissten Personen gefunden wurde, stellten die Kammeraden fest, dass die zweite vermisste Person unter einem Stromkabel lag. Daher musste zuerst der gesamte Strom der Anlage abgeschaltet werden. Erschwerend kam auch noch hinzu, dass aus einem Tank ein giftiger, umweltgefährdender Stoff austrat.

Nachdem die Personen gerettet waren, wurde mit der Brandbekämpfung und dem Abdichten des Tankes mittels Moosgummi gestartet.

In der Zwischenzeit stellte die Besatzung des LFB-A2 eine Löschwasserversorgung vom nahegelegenen Bach her. Hierbei konnte auch wieder die Verfügbarkeit des vorbeifließenden Bachs getestet werden.

Nachdem das Übungsziel erreicht wurde, fand noch eine kurze Nachbesprechung statt. Ein herzlicher Dank gilt der Gemeinde Wolfern, zur Verfügungstellung des Übungsobjektes, sowie BI Bergmayr Christian für die Ausarbeitung dieser Übung.

 

Bericht von AW Rieger Bernhard

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